
Manche vergöttern das Album, andere finden es langweilig. METALLICA gehen hier in Sachen Songkomplexität noch ein Stück weiter als auf "Master Of Puppets". Songs wie "And Justice For All", "The Frayed Ends Of Sanity" und das geniale (Halb-)Instrumental "To Live Is To Die" werden mit Stücken von Bach verglichen. "One", der kommerzielle Startschuss für METALLICA, begeistert wohl jeden Freund des etwas härteren Rock bzw Metal und gehört ebenso wie "Master Of Puppets", "For Whom The Bell Tolls" und "Seek & Destroy" wohl zu den wahren Metal-Klassikern. Mit "Harvester Of Sorrow" ist ein wirklich schwerer Song gefunden, bei dem das Headbangen schon Pflicht ist. Am Schluss der CD befindet sich ein Song der an die alten Thrash-Metal Zeiten anknüpft und der wohl in Sachen "Double-Bass-Drums", einfach gesagt, begeistert. Die Songtexte auf dem Album sind eine Wucht, besonders sticht hier z.B. "The Shortest Straw" hervor. Ein Manko ist jedoch die Produktion: Die Gitarren sind zwar schön laut, die Drums ebenso, jedoch hört man den Bass so gut wie gar nicht. Außerdem ist dieses Album nicht unbedingt für das einfache Hören im Auto gedacht, es handelt sich hierbei um ein sehr komplexes Album, dass man schon mehrmals durchgehört haben muss, um es "zu verstehen". Schließlich lässt sich sagen, dass "...And Justice For All" wohl das anspruchsvollste Album ist und die (eigentliche) Metal-Ära von METALLICA exzellent abschließt
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